Einrichten nach Feng Shui

So richten Sie Ihr Zuhause nach Feng Shui ein

Grundsätzlich ist es schwierig, allgemeingültige Aussagen zur Einrichtung nach Feng Shui zu machen. Optimale Farbwahl, Möbelausrichtung oder Wahl der Himmelsrichtung für ein bestimmtes Zimmer hängen individuell von der Persönlichkeit ab und sind von Haus zu Haus unterschiedlich. Dennoch gibt es ein paar grundlegende Annahmen, die Sie bei der Einrichtung Ihres Zuhauses beachten sollten und die leicht umzusetzen sind.

Das Einrichten der Wohnung nach der fernöstlichen Feng-Shui-Lehre findet immer größeren Anklang. Viele Menschen sehnen sich danach, ihr Heim als Ort der Ruhe und innerer Balance zu erleben und wünschen sich Anregungen, wie dies erreicht werden kann.

Aus diesem Grund hat  Wayfair eine Infografik zum Thema „Einrichten nach Feng Shui gestaltet.

Der Gedanke: Die wichtigsten Prinzipien der Feng-Shui-Lehre sollten anschaulich dargestellt werden, um die Umsetzung in den eigenen vier Wänden so einfach wie möglich zu machen. Für jeden Raum bietet die Grafik verschiedene Einrichtungstipps auf einen Blick ­- von der Anordnung der Möbel bis zur Farbgestaltung.

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Die Harmonie des Feng Shui – Tun Sie sich und Ihrer Wohnung etwas Gutes

Mehr Informationen: https://www.wayfair.de/special/wohnen-nach-feng-shui

Die ursprünglich aus Asien stammende Lehre des Feng Shui hat zum Ziel, den Menschen mit seiner Umgebung zu harmonisieren, Lebensräume mit den eigenen Bedürfnissen in Einklang zu bringen und eine positive Atmosphäre zu schaffen. Welcher Ort wäre also besser für die Anwendung der Harmonielehre geeignet, als das eigene Zuhause?

Um die Qualität des Feng Shui Ansatzes zu erkennen, muss man kein Esoteriker sein – viele der Theorien gehen auf fundamentale menschliche Wahrnehmungsprinzipien zurück. Die aus dem Chinesischen stammenden Worte „Feng" und „Shui" bedeuten wörtlich übersetzt „Wind" und „Wasser". Die treibende Kraft im Feng Shui ist die Lebensenergie Chi. Durch gezielte Stimulierung des Chi in den Wohnräumen wird der persönliche Lebensraum optimiert und so das Wohlbefinden gesteigert. Dabei lässt sich die Lehre des Feng Shui mit allen Einrichtungsstilen kombinieren – egal ob modern, skandinavisch, traditionell oder im Landhausstil.

 

Expertentipps: So richten Sie Ihr Zuhause nach Feng Shui ein

Grundsätzlich ist es schwierig, allgemeingültige Aussagen zur Einrichtung nach Feng Shui zu machen. Optimale Farbwahl, Möbelausrichtung oder Wahl der Himmelsrichtung für ein bestimmtes Zimmer hängen individuell von der Persönlichkeit ab und sind von Haus zu Haus unterschiedlich. Dennoch gibt es ein paar grundlegende Annahmen, die Sie bei der Einrichtung Ihres Zuhauses beachten sollten und die leicht umzusetzen sind. Hierzu haben wir vier Experten auf dem Gebiet des Feng Shui befragt: Jacqueline Berger, Petra Coll Exposito, Mark Sakautzky und Günther Sator.

Das Wohnzimmer: Ort der Begegnungen

Das Wohnzimmer ist ein Raum, in dem in der Regel viel Bewegung herrscht und in dem viele Begegnungen stattfinden. Idealerweise stellt es einen „Hafen“ dar, in dem sich alle Familienmitglieder sowie Besucher wohlfühlen. Dies gelingt, wenn man ein paar wenige Feng Shui Grundregeln beachtet.

Die Sitzmöbel, wie Sofa und Sessel, sollten sich möglichst an einer soliden Wand befinden. Von hier aus sollte man Türen und Fenster im Blick haben und den Raum überschauen können, was ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle erzeugt. „Sie werden feststellen, dass diese Sitzplätze ganz schnell ‚Stammsitze‘ werden oder bei Besuchern sehr beliebt sind. Kein Wunder, ist es doch die Power Position in einem Raum“, so Feng Shui Experte Mark Sakautzky von der Internationalen Feng Shui Akademie.

Damit es im belebten Wohnzimmer möglichst lange hell ist, bietet sich eine Ausrichtung nach Südost, Süd, Südwest oder West an. Mit den richtigen Dekorationselementen lässt sich eine harmonische Atmosphäre schaffen: Statten Sie Ihr Wohnzimmer mit weich- und rundblättrigen Pflanzen und Bildern von Leichtigkeit, Frische, Sonne und Gemeinschaft aus. Yin- und Yang-Lichtinseln können durch variables Licht erzeugt werden. Als Farben für das Wohnzimmer eignen sich helle Pastelltöne mit anregenden, farbigen Akzenten.

Die Küche: Die richtige Einrichtung erzeugt positive Energie

Eine einladende und gut geplante Küche sorgt für mehr Freude am Kochen und kann sogar das Verhältnis zum Thema Ernährung positiv beeinflussen. Für positive Energien sorgen unter anderem Küchenmöbel, die einen Blick in den Raum gewähren. Ideal sind deswegen Kochinseln. Energiefluss entsteht darüber hinaus durch die richtige Beleuchtung. Feng Shui Experte Günther Sator von Living Feng Shui weiß: „Eine gute Feng Shui Küche wirkt insgesamt sehr hell und freundlich“. Wichtig sind sowohl ausreichendes Tageslicht als auch stimmungsvolles Licht am Abend durch Lampen. Mit geschickt in Szene gesetzten Elementen, wie Blumen, einer Obstschale oder Kräutertöpfen, wecken Sie Assoziationen von Genuss und Freude. An der Wand machen sich helle Töne wie Weiß, Creme, Beige oder zartes Gelb besonders gut. Großflächiges Rot dagegen verstärkt das Feuer des Herdes, was Stress, Unruhe oder sogar emotionale Ausbrüche hervorrufen kann.

Gemäß der Feng Shui Lehre sollten sich die Elemente Wasser (z.B. in Form der Spüle) und Feuer (z.B. Herd und Ofen) nicht unmittelbar nebeneinander befinden.

Das Schlafzimmer: Zur Ruhe kommen mit dem Feng Shui Prinzip

Das Schlafzimmer sollte ein Ort der Stille und Geborgenheit sein, in dem man zur Ruhe kommen kann. Für ein Gefühl der Sicherheit sorgt ein Bett, dessen Kopfteil sich an einer geraden, soliden Wand befindet und den Blick auf Fenster und Türen freigibt. Wegen des Luftzugs sollte es nicht zwischen Tür und Fenster positioniert sein.

Was die Möbel betrifft, so sollten diese möglichst wenig Ecken, Kanten und Spitzen aufweisen, da diese Schlafprobleme verursachen können: „Im Unterbewusstsein fühlen Sie sich angegriffen und verletzlich. Sie sind mit dem Raum verbunden und so wirken sich diese negativen Merkmale auf Ihr Schlafverhalten aus“, erklärt Feng Shui Dozentin Petra Coll Exposito vom Feng Shui Institute of Excellence.

Für einen erholsamen Schlaf sind abgedunkelte Fenster ebenso wichtig wie zugehängte Spiegel: „Spiegel reflektieren, machen den Raum unruhig und verhindern einen gesunden Schlaf. Dabei können Sie sich nicht nur selbst im Spiegel wahrnehmen. Die Bewegungen Ihres Partners spiegeln sich ebenso wider. Ihr Unterbewusstsein nimmt wahr, dass sich etwas im Raum aufhält. Das hält Sie wieder davon ab, in den Tiefschlaf zu kommen“, so die Expertin. Da auch Stromfluss den Schlaf stören kann, empfiehlt sie, vor dem Schlafengehen alle elektronischen Geräte in Bettnähe komplett auszuschalten und sich gegebenenfalls einen Netzfreischalter einbauen zu lassen.

Das Badezimmer: Entspannt und belebt mit Feng Shui

Auch im Badezimmer sollte man sich bemühen, Unruhe zu vermeiden, um eine entspannte Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Dies gelingt zum Beispiel durch geschlossene Schränke, in denen Badartikel aller Art verstaut werden können. Badmöbel mit runden statt eckigen und spitzen Formen sorgen zusätzlich für Entspannung. Für eine Zirkulation des Chi sorgt eine gute Durchlüftung des Badezimmers. Offene Toilettendeckel gilt es zu vermeiden – durch sie wird das Chi symbolisch abgesogen. Für die Farbgestaltung eignen sich klare, helle Töne wie Weiß, Grau und Beige mit leuchtenden, belebend wirkenden Farbtupfern, zum Beispiel in Grün oder Blau. Die Farbe Rot dagegen ist im Bad eher ungeeignet, da hier das Element Wasser dominiert. Jacqueline Berger von Feng Shui Entdecken empfiehlt stattdessen silberne oder goldene Akzente für Möbel oder Deko, da Metalle das im Bad vorhandene Wasser-Element stärken, wo es benötigt wird.

Das Esszimmer: Nahrung für Körper und Geist

„Beim Essen wird nicht nur Nahrung aufgenommen – ebenso wird nach Feng Shui der Geist genährt.“ Feng Shui Expertin Petra Coll Exposito rät daher zu einer Einrichtung, die mit harmonischen Farben und mit Bedacht ausgewählten Einrichtungsgegenständen inspiriert, ohne vom Essen abzulenken. Gute Farbkombinationen bestehen aus harmonischen Rot-, Gelb- und Weißtönen. Generell sollte darauf geachtet werden, dass die Einrichtung nicht zu überladen wirkt. Die gemeinsame Mahlzeit steht im Mittelpunkt.

Die Wahl des Esstischs wirkt sich auch auf das Miteinander beim Essen aus: Runde Tische fördern Kommunikation, eckige Tische dagegen bringen Gespräche auf den Punkt. Die Expertin rät zu einem Esstisch aus Massivholz: Dieser sei stabil und fühle sich gut an. Wer den Appetit anregen möchte, sollte Spiegel aufhängen, die das Essen optisch „verdoppeln“.

Das Arbeitszimmer: Klarheit und innere Ruhe dank Feng Shui

Mit der geeigneten Einrichtung nach Feng Shui kann ein Arbeitszimmer zu einem Ort gestaltet werden, der Achtsamkeit, Intuition, Wahrnehmung, Klarheit und Übersicht begünstigt. Nur wer sich in seinem Arbeitszimmer wohlfühlt, kann gute Arbeit verrichten.

Besonders wichtig sind Ordnung und eine reduzierte Einrichtung im Arbeitszimmer. Unruhe und Ablenkung werden beispielsweise durch geschlossene Schränke statt offener Regale reduziert. Ein stabiler Schreibtisch gibt Halt; Glasschreibtische dagegen sollten vermieden werden, „weil das Chi einfach durch die Glasplatte durchfällt und sich nicht am Arbeitsplatz halten kann“, erklärt Mark Sakautzky.

Auch im Arbeitszimmer sollte darauf geachtet werden, dass der wichtigste Sitzplatz die Wand im Rücken hat und den Blick auf Türen und Fenster gewährleistet: Wer im Rücken nicht geschützt ist, verschwendet wertvolle Energie, um ein eigenes „Schutzschild“ aufzubauen. Die Folgen sind unter anderem Müdigkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit oder auch Kopfschmerzen.

Für eine positive Atmosphäre sorgen nach Feng Shui außerdem ruhige Bilder „ohne wilde Bewegungen“ im Rücken sowie Pflanzen, die den Raum von Elektrosmog befreien, so Sakautzky.

Das Kinderzimmer: Dynamisch und bunt wie Ihr Kind

Das Kinderzimmer ist der Ort, an dem sich Ihr Kind zum Schlafen, Spielen und Zurückziehen aufhält. Dementsprechend sollte viel Zeit in die Einrichtung des Raumes investiert werden.

Meist handelt es sich um ein Zimmer, in dem das Kind mehrere Jahre lang lebt und dementsprechend verschiedene Entwicklungsphasen durchläuft. Entscheiden Sie sich daher für leichte Möbel, um die Einrichtung flexibel – ganz nach den aktuellen Bedürfnissen Ihres Kindes – verändern zu können.

Wie auch in anderen Schlafräumen sollte das Bett so positioniert sein, dass sich das Kopfteil an einer soliden Wand befindet und das Kind die Tür im Blick hat. Auch sollte es nicht zwischen Tür und Fenster stehen, um Zugluft zu vermeiden.

Helle, freundliche Farben wie Gelb und Orange kreieren eine positive Atmosphäre, sind allerdings für Kinder, die oft unruhig sind, nicht die beste Wahl. Hier können Pastellfarben, etwa in Grün- und Blautönen, beruhigend wirken. Weiche Materialien und Textilien wie Gardinen, Teppiche, kuschelige Tagesdecken und Kissen verwandeln das Kinderzimmer in eine gemütliche Rückzugshöhle. Ebenfalls sehr wichtig: Halten Sie Ihre eigenen persönlichen Gegenstände sowie nicht mehr genutzte Spielsachen aus dem Kinderzimmer fern. Feng Shui Experte Günther Sator weiß, warum: „Kinder reagieren unbewusst auf diese Blockaden. So kann beispielsweise aufmüpfiges Verhalten ein Hinweis darauf sein, dass sich das Kind zu sehr eingeengt fühlt. Aber auch Lernschwierigkeiten können auf ein solcherart ‚zerstreutes‘ Chi hinweisen.“

 

Vielen Dank an die Feng Shui Experten.

Grundsätzlich ist es schwierig, allgemeingültige Aussagen zur Einrichtung nach Feng Shui zu machen. Optimale Farbwahl, Möbelausrichtung oder Wahl der Himmelsrichtung für ein bestimmtes Zimmer hängen individuell von der Persönlichkeit ab und sind von Haus zu Haus unterschiedlich.

 

Kontaktieren Sie mich gerne für eine individuelle Beratung, die zu Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Haus passt.

 

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